Wurzelbehandlung in Payerbach – Ihren Zahn erhalten statt ziehen

Wenn sich der Nerv im Inneren eines Zahns entzündet, muss der Zahn nicht verloren sein. Mit einer Wurzelbehandlung entfernen wir das entzündete Gewebe aus den Wurzelkanälen und verschließen sie – der Zahn bleibt erhalten und kann seine Aufgabe weiter erfüllen. Kein Implantat und keine Brücke ersetzt einen eigenen Zahn vollwertig.

Angst vor dem Termin? Geben Sie uns einfach Bescheid – wir nehmen uns besonders viel Zeit, behandeln betont schmerzarm und ganz ohne Druck.
Wurzelbehandlung in Payerbach – den eigenen Zahn erhalten

Woran Sie eine Wurzelentzündung erkennen

Eine Entzündung des Zahnnervs entsteht meist, wenn Karies so tief in den Zahn vorgedrungen ist, dass sie das Zahnmark erreicht. Auch ein Unfall oder ein Riss im Zahn kann die Ursache sein.

Typisch sind pochende oder pulsierende Schmerzen, die auch nachts auftreten, eine deutliche Empfindlichkeit auf Wärme, ein Druckgefühl beim Zubeißen oder eine Schwellung am Zahnfleisch. Manche Zähne verfärben sich dunkler. Es gibt aber auch stille Verläufe ganz ohne Schmerzen – deshalb fällt manche Entzündung erst bei einer Kontrolle oder auf dem Röntgenbild auf.

Wichtig: Schmerzen, die von selbst wieder nachlassen, bedeuten nicht, dass das Problem verschwunden ist. Oft ist der Nerv dann bereits abgestorben und die Entzündung wandert in Richtung Wurzelspitze.

Ist die Wurzelbehandlung eine Kassenleistung?

Ja – die Wurzelbehandlung zählt in Österreich zur konservierenden Zahnbehandlung und ist damit eine Vertragsleistung der Krankenkassen. Bei uns genügt Ihre e-card, denn wir haben Verträge mit allen gesetzlichen Kassen (ÖGK, BVAEB, SVS und KFA).

Es gibt allerdings eine Bedingung, die viele überrascht: Die Kasse übernimmt die Behandlung für Zähne, die als **erhaltungswürdig** eingestuft sind. Bei Frontzähnen und Eckzähnen ist das in der Regel der Fall. Bei Backenzähnen kommt es darauf an, ob der Zahn in einer geschlossenen Zahnreihe steht oder einen Zahnersatz funktionstüchtig hält.

Darüber hinaus gibt es Zusatzleistungen, die über die Standardversorgung hinausgehen und je nach Versicherungsträger privat verrechnet werden. Was in Ihrem Fall Kassenleistung ist und was nicht, sagen wir Ihnen vor Behandlungsbeginn – nicht danach. *(Stand: September 2026; Kassenregelungen können sich ändern.)*

Zahn ziehen oder erhalten?

Diese Frage stellen uns Patientinnen und Patienten oft, und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf den Zahn an. Grundsätzlich ist der Erhalt des eigenen Zahns fast immer die bessere Lösung – er ist im Kiefer verankert, hält den Knochen in Form und verhindert, dass Nachbarzähne wandern oder der Gegenzahn sich verlängert.

Es gibt aber Situationen, in denen ein Zahn nicht mehr sinnvoll zu retten ist: bei einem Längsriss durch die Wurzel, bei sehr weit fortgeschrittenem Knochenabbau oder wenn zu wenig gesunde Zahnsubstanz für eine stabile Versorgung übrig ist.

Wir schauen uns das gemeinsam an und sagen Ihnen offen, was wir für sinnvoll halten – auch dann, wenn das heißt, dass sich eine Behandlung nicht mehr lohnt.

So läuft die Behandlung bei uns ab

Zuerst betäuben wir den Zahn zuverlässig – Sie spüren die Behandlung selbst nicht. Dann öffnen wir den Zahn, entfernen das entzündete Gewebe aus den Wurzelkanälen, reinigen und desinfizieren sie und formen sie so auf, dass sie dicht verschlossen werden können.

Je nach Ausgangslage geschieht das in einer oder in mehreren Sitzungen. Zwischendurch erhält der Zahn einen dichten provisorischen Verschluss. Zum Abschluss wird der Zahn wieder aufgebaut; bei stark geschwächten Zähnen ist später eine Krone sinnvoll, damit der Zahn nicht bricht.

  • Zuverlässige lokale Betäubung – die Behandlung selbst verläuft schmerzarm und schonend
  • Für erhaltungswürdige Zähne eine Kassenleistung
  • Je nach Befund in einer oder mehreren Sitzungen
  • Klare Auskunft vorab, was Kasse und was privat ist
  • Auf Wunsch Pausen und viel Zeit – auch bei Zahnarztangst

„Tut das weh?“

Die Wurzelbehandlung hat einen schlechteren Ruf, als sie verdient. Was weh tut, ist die Entzündung – nicht die Behandlung. Sobald der Zahn betäubt ist, spüren Sie den Eingriff nicht. Viele Patientinnen und Patienten berichten, dass der pochende Schmerz danach zum ersten Mal seit Tagen verschwunden ist.

Wenn Sie Angst vor der Behandlung haben, sagen Sie es uns einfach – am besten schon bei der Terminvereinbarung. Wir nehmen uns dann mehr Zeit, erklären jeden Schritt vorher und legen Pausen ein, wann immer Sie eine brauchen.

Häufige Fragen

Ist eine Wurzelbehandlung eine Kassenleistung?

Ja. Die Wurzelbehandlung zählt zur konservierenden Zahnbehandlung und ist eine Vertragsleistung – bei uns genügt Ihre e-card. Voraussetzung ist, dass der Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wird: bei Front- und Eckzähnen in der Regel ja, bei Backenzähnen abhängig davon, ob der Zahn in einer geschlossenen Zahnreihe steht oder Zahnersatz hält. Einzelne Zusatzleistungen können privat sein – wir sagen Ihnen das vorab.

Tut eine Wurzelbehandlung weh?

Nein. Der Zahn wird zuverlässig betäubt, Sie spüren die Behandlung nicht. Was Schmerzen verursacht, ist die Entzündung selbst – die verschwindet durch die Behandlung.

Wie viele Termine brauche ich?

Das hängt vom Befund ab. Manche Zähne lassen sich in einer Sitzung versorgen, bei anderen sind zwei oder mehr Termine sinnvoll. Wir besprechen den Plan mit Ihnen, bevor wir beginnen.

Ist es nicht einfacher, den Zahn ziehen zu lassen?

Kurzfristig ja, langfristig meist nicht. Ein eigener Zahn hält den Kieferknochen in Form und verhindert, dass Nachbarzähne wandern. Ein Ersatz durch Implantat oder Brücke ist zudem aufwendiger und in der Regel eine Privatleistung. Wenn ein Zahn wirklich nicht mehr zu retten ist, sagen wir Ihnen das aber ehrlich.

Braucht der Zahn danach eine Krone?

Nicht immer, aber häufig. Ein wurzelbehandelter Zahn ist spröder als ein vitaler Zahn. Bei stark geschwächten Zähnen – vor allem im Seitenzahnbereich – schützt eine Krone vor dem Bruch. Ob das bei Ihnen nötig ist, entscheiden wir gemeinsam nach der Behandlung.

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